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Microsofts Geheimwaffe für Windows Phone 8?

Microsofts Geheimwaffe für Windows Phone 8?

Was ist DirectX eigentlich? Es handelt sich dabei um eine geballte Ladung API’s, sprich Programmierschnittstellen für multimedialastige Anwendungen. Hauptverwendungszweck: Spiele auf dem PC oder der Xbox (daher übrigens auch der Name).

Mit DirectX lässt sich die gesamte multimediale Bandbreite von 2D (Direct2D), 3D-Grafiken (Direct3D) und Sound (via DirectSound) oder auch Controllern (DirectInput) und Netzwerktechnologie abdecken.

Lustigerweise stellte damals der Shooter “Doom” den ersten großen Meilenstein für DirectX dar, ein prestigiöses Projekt mit welchem viele Entwickler von der Schnittstelle überzeugt werden sollten. Parallel dazu verlief auch der Wandel von MS-DOS nach Windows 95. Der Siegeszug der dreidimensionalen Grafiken.

Mittlerweile sind wir bei DirectX 11 bzw. 11.1 (in Windows 8) angelangt und erlebten zahlreiche Neuerungen mit den aktualisierten Shadermodellen, Tesselation, Antialiasingkonzepte und stetig wachsenden Texture-Map-Größenlimits. Jeder heutige Videospieler hat mit großer Wahrscheinlich bereits mindestens einmal in seinem Leben ein Spiel gespielt, welches mithilfe von DirectX entwickelt wurde.

Microsoft hat laut der Entwicklerpräsentation bereits einige Dritthersteller von Middleware an Land gezogen, darunter beispielsweise Havok und Autodesk. Havok stellt vor allem eine grandiose Physikengine her, die beispielsweise purzelnde Objekte oder Körper simulieren kann. Autodesk ist der Hersteller von 3D Studio Max, einem führenden 3D-Editor in der Spielebranche. Bemerkenswert ist die schnelle Portierungszeit aufgrund der Erfahrungsschätze der Entwickler mit DirectX. Der technologische und gedankliche Sprung ist verhältnismäßig gering, da die Technologie im Großen und Ganzen bereits bekannt ist. Beispielsweise wurde ein Modell samt dem Code dahinter von Windows 8 nach Windows Phone 8 portiert – in weniger als drei Wochen. Beeindruckend. Wer bedenkt, dass die meisten Spiele für Desktopsysteme immer noch für Windows entwickelt werden, sieht sicherlich den Vorteil für mobile Endgeräte. Der bestehende Code kann wiederverwendet werden, was die Qualität der Spiele enorm steigern wird.

Der Rapport den DirectX in der Entwicklercommunity genießt ist groß, übrigens ist die Abwesenheit eben dieses APIs unter OSX der Grund für große Verzögerungen hinsichtlich der Spielewelt für Mac-User. Nun da sich die Lage ändert, zieht Microsoft das Ass aus dem Ärmel und holt nach einem weiten Schlag für den mobilen Gamingmarkt aus. Die neuen WP8-Geräte sollen mit einem mächtigen Snapdragon S4 Plus Prozessor und einem hochauflösenden 1280*768 Pixel Display daherkommen – ist dies vielleicht auch ein Grund für die fehlenden Upgrade auf WP8 für Altgeräte?

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