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Angespielt: Einmal Geschnetzeltes, Bitte? – Metal Gear Rising schneidet gut ab

Angespielt: Einmal Geschnetzeltes, Bitte? – Metal Gear Rising schneidet gut ab

Metal Gear Rising, das neueste Abenteuer im Metal Gear Universum, war auch auf der Gamescom vertreten und zwar spielbar. Das wollte ich mir als alter Metal Gear Fan nicht entgehen lassen und begab mich zum Messestand von Konami. 

Köln, Mittwoch, 9:15 Uhr – Rund um die zweite Etage des Standes prankte das Metal Gear Rising: Revengeance Logo. Am Stand angekommen machte ich erstmal Bekanntschaft mit der Security. Dieser Verbot mir über den weißen Teppich zu laufen. Ups zu spät. Ich ging natürlich uneinsichtig weiter in Richtung Treppe. Mal wieder war ich Erster an einem Stand. Langsam machte sich bei mir Unsicherheit breit, denn es kann nicht sein, dass ich bei 4 Ständen der erste Journalist bin. Endlich oben angekommen hatte ich natürlich die freie Auswahl. Ich nahm auf einer lustigen Sitzkugel Platz und den PS3 Controller in die Hand.

Auf dem Bildschirm sah ich dann auch bald Raiden und wurde in einem kurzem Tutorial in die Steuerung eingewiesen, denn diese unterscheidet sich beträchtlich von beispielsweise Metal Gear Solid 4. Man merkt sofort nach dem Start, dass Hideo Kojima nicht die Führungsposition bei der Produktion des Spiels hat. Grafisch bin ich nach den Trailern doch etwas enttäuscht, zumal es sich um dieselbe Demo wie auf der E3 handelt. Was eigentlich ausreichend Zeit für Verbesserungen gegeben haben sollte. Schade. Ich hoffe, dass sich bis zum Release im nächsten Jahr noch etwas tut, denn momentan ist die Grafik sogar schlechter als beim 2008 erschienen „Vorgänger“.

Die Steuerung ist für so eine kurze Demo nur schwer zu erlernen, vor allem da im Tutorial nur auf das präzise Schneiden mit dem Katana eingegangen wird. Weder der, ich nenne ihn mal, Speedmodus bei dem Raiden sehr schnell unterwegs ist und blaue Blitze am Boden hinter sich her zieht noch das leise Ausschalten eines Gegners. Denn mein Versuch auf eigene Faust zu schleichen, schlug fehl und endete in einem riesigem Gemetzel. Apropos Gemetzel: die feindlichen Einheiten und sogar Teile der Umgebung können mit dem Katana mit viel Feingefühl zerschnitten werden und das genau an der Stelle an der man es auch möchte. Hierzu drückt man L1 und bestimmt dann mit dem rechten Analogstick den Schnittwinkel. In diesem Modus läuft das Spiel in Zeitlupe langsam weiter.

Das Tutorial lässt einen erstmal an Pappaufstellern die Schnitttechnik ausprobieren, es folgen Fahrzeuge und auch die berühmten Melonen, die bei ersten Präsentationen des Spiels und der Mechanik im Mittelpunkt standen. Schwieriger wurde es erst als die Pappfiguren Geiseln hatten und man präzise Schnitte machen musst, um die die Gefangenen nicht zu verletzen. Alles leichter gesagt als getan. Der “Blade Mode” ist wie bereits angedeutet nicht so einfach zu händeln. Aber Übung macht bekanntlich den Meister und mit etwas mehr Zeit macht das ganze sicher noch mehr Spass, denn cool sieht es schon aus.

Zur Story ist leider bisher noch nicht allzu viel bekannt: Der Hauptcharakter von Revengeance ist Raiden und das Spiel ist einige Jahre nach Metal Gear Solid 4 angesiedelt. Ursprünglich war geplant, dass das Spiel die Zeit zwischen dem Big Shell Unfall aus Teil 2 und dem vierten Teil der Serie etwas genauer beleuchten soll. Denn “Ninja” Raiden aus Teil 4 hat in diesem Abschnitt eine starke Verwandlung vollzogen und war völlig von der Bildfläche verschwunden. Schade, dass wir erstmal nicht erfahren werden, was da genau passiert ist.

Der Release des Spiels ist für nächstes Jahr am 19.2. geplant. Wie also noch ein wenig gespannt sein, wie sich die Story im Metal Gear Universum weiter entwickelt. Bis dahin könnt ihr euch auch nochmal die alten Teile zu Gemüte führen:

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