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Technologien im Fussball: Tschüss Wembley Tore! (Kommentar)

Technologien im Fussball: Tschüss Wembley Tore! (Kommentar)

Ihr habt es sicher schon irgendwo gelesen, die englische Premier League führt in der kommenden Saison das Hawk Eye (Adlerauge) ein. Von Wembley-Toren müssen wir uns somit verabschieden. Ähnlich wie es in vielen anderen Sportarten schon lange der Fall ist, wird der Sport so mehr oder weniger durch die Technik beeinflusst. Aber ist das wirklich so?

Ich finde: bedingt, denn wenn jemand ein Fussballspiel beeinflusst, sind es die Entscheidungen der Schiedsrichter auf dem Platz. Abseitstore fallen oder Tore werden nicht gegeben, weil sie aus einer angeblichen Abseitsposition entstanden sind. Ecken werden zugesprochen die keine waren, Elfmeter werden unbegründet gegeben und letztendlich Tore gepfiffen oder abgepfiffen, wobei der Ball von der Latte hinter oder vor die Torlinie gesprungen ist.

Wahrscheinlich wird das Hawk-Eye nur der Anfang einer Kette sein, die in den kommenden Jahren über den internationalen Fussball gelegt wird. Bereits im Vorfeld wurde die Torlinientechnik, sprich das Hawk-Eye, für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien durchgewunken. Insgesamt kommen 7 Kamerasensoren bei dieser Technologie zum Einsatz, wobei der Schiedsrichter innerhalb einer Sekunde auf seinem Handgelenk angezeigt bekommt, ob es ein Tor war oder nicht. Dass eines Tages der Videobeweis für Ecken, Elfmeter, Fouls und Karten im Fussball zum Einsatz kommen könnte, wie es beispielsweise in ähnlicher Form im American Football, Cricket, Eishockey und in der amerikanischen Basketball Liga NBA der Fall ist, halte ich für wünschenswert.

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Ein Grund, der besonders dafür spricht, ist der immense Druck auf die Schiedsrichter im internationalen Sport, der vor allem durch die verschiedenen medialen Landschaften in den letzten Jahren nicht geringer geworden ist. Letztendlich trägt der dezente Einsatz von Technologien wie das Hawk-Eye und der allgemeine Videobeweis dazu bei, Tatsachen zu bestätigen.

Eine negative Entwicklung wäre wohl eine, wie es im Hockey der Fall ist. In der Eishocky- und Fussball-ähnlichen Sportart bestimmen zahlreiche Unterbrechungen für noch so kleine Situationen das gesamte Geschehen. Nur in äußerst strittigen Situationen sollte der Videobeweis zur Hilfe genommen werden, ähnlich wie es im American Football oder in der amerikanischen Basketball-Liga NBA gehandhabt wird.

Eine Überraschung ist es dennoch, dass ausgerechnet die traditionsbewussteste Fussball-Liga der Welt als Erstes den Videobeweis in Form des Hawk-Eyes einführt. Könnte mir vorstellen, dass die Bundesliga als Nächstes den Schritt wagt. Wie steht ihr dazu, seid ihr einer völlig anderen Meinung wie ich, oder würdet ihr den Einsatz von derartigen Technologien in der Bundesliga begrüßen?

via. premierleague / hawkeyeinnovations

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