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Bitcoin-Kurs erleidet Absturz: Wieso?

Bitcoin-Kurs erleidet Absturz: Wieso?

Bitcoin ist als kryptografische Währung eine echte Alternative zum mittlerweile überfälligen Papiergeld, das ökonomischen Tricks unterliegt und keinerlei echte Knappheit besitzt. Kursschwankungen gibt es massig, die letzte große Talfahrt begann am 5. Dezember und sie purzelt aktuell immer weiter. Vorteile hat die Crypto-Währung allerhand, nebst der vergleichsweise geschützten Privatsphäre. Transaktionen sind zwar öffentlich, doch weiß niemand sofort wer hinter einer Adresse steckt. Bitcoin lässt sich nicht einfach nachdrucken, oder wie ein Klumpen Gold irgendwann entdecken, die Währung ist mathematisch auf 21 Millionen Stück begrenzt und nicht in der Hand von Zentralbanken oder anderen Autoritäten.

Eine Ballung diverser Neuigkeiten zum Thema Bitcoin trat ab dem 5. Dezember auf und hinterließ heftige Kratzer am goldenen Glanz der Münze. Ob diese Schäden permanent sind, lässt sich aktuell noch nicht sagen – Bitcoin-Anhänger reiben sich die Hände, während andere Hobby-Investoren in Panik alles verkaufen, was sie an BTC (Bitcoin) besitzen.

Bitcoins wurden mittlerweile sogar zum Kauf eines Tesla Model S Elektro-Luxuswagens in einem südkalifornischen Autohaus benutzt. Zunehmend viele Apps und Shops wollen Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit anbieten. Ein Student hat mit etwas Cleverness und einem Pappschild umgerechnet etwa 17.000 Euro in wenigen Stunden verdient.

Ist jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt für den Einstieg?

Analysten der Bank of America Merrill Lynch veröffentlichten vorgestern ihren ersten Forschungsreport zu Bitcoin. Die Währungsstrategen bewerteten BTC mit einem Wert von etwa $1.300 pro Stück, als der Kurs bei $1.000 lag. Der Bericht korreliert dabei den Anstieg des Kurses mit dem steigenden Interesse aus China – was uns zur nächsten Information bringt.

China drückte ein Verbot für Finanzinstitutionen aus, mit Bitcoin Handel zu treiben. Die Regierung sieht die Crypto-Währung konservativ: Zu viel Risiko für die interne Stabilität der Finanzen und zu wenig Kapitalkontrolle. Die Währung könnte als Geldwäsche-Möglichkeit dienen, aber mindestens schwer bis gar nicht zu regulieren sein. Folglich war die Akzeptanz im Land der größten Bitcoin-Deals jetzt praktisch verschwunden, die Panik brach aus.

Bitcoin auf Talfahrt

Bitcoin Kurs Absturz Talfahrt EUR BTC

Am 6. Dezember folgte die unangenehme Meldung von Internet-Riese Baidu in China – man wolle keine Verwendung von Bitcoin auf der eigenen Seite mehr zulassen. Eine weitere messerscharfe Kurskorrektur folgte. Exchange Mt.Gox hatte nochmals ganz andere Probleme: Ein mutmaßlich großer Verkauf soll eine Bug/Feature-Dauerschleife ausgelöst haben, die wie ein algorithmischer Husten aussah.

Aktuell sind etwa 12 Millionen Bitcoins im Netz unterwegs, für Regulation ist es eigentlich zu spät. Die nächste Generation wünscht sich eine Währung ohne fiese Tricks und ohne staatliche Kontrolle, beziehungsweise durch die Zentralbanken. Sogar US-Kongressmitglied Ron Paul sieht Bitcoin als viable Alternative zum US-Dollar. Braucht die Bitcoin überhaupt noch die Bestätigung der “großen Alten”?

Bitcoin ist noch lange nicht tot

Das Tauziehen der Politiker, Analysten, Zentral-Bankiers und der Öffentlichkeit geht in die nächste Runde. Na, wer hat Lust jetzt einzusteigen? Das letzte Hoch bei 834 Euro hat sich bald vielleicht halbiert, aktuell stehen wir bei 491 Euro. Mutige Hobby-Spekulanten können hier bei Bitcoin.de einsteigen (* Partnerlink) und mit dem ganz normalen Bankkonto per SEPA-Überweisung die eine oder andere Bitcoin abgreifen.

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